Elektroniker/in Fachrichtung
Energie- und Gebäudetechnik
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.   Koaxialkabel
Koaxialkabel Das Koaxialkabel hat einen konzentrischen Aufbau. Der Innenleiter (auch Seele genannt) besteht aus hochwertigem Kupfer – entweder in Form eines einzelnen Drahtes oder aus vielen Litzen, da diese bessere Biegeeigenschaften besitzen. Der Querschnitt dieses Innenleiters variiert je nach Kabeltyp.

Es folgt ein Isolator (Dielektrikum), welches optisch häufig wie ein weißer Plastikmantel ausschaut. Das Dielektrikum kann jedoch auch anteilig oder vollständig aus Luft bestehen.

Über dem Dielektrikum liegt das sogenannte Schirmgeflecht, das aus einem Drahtgeflecht und/ oder einer Folie besteht. Hat das Kabel Drahtgeflecht und Folie handelt es sich um ein doppelt geschirmtes Kabel, das besser vor störenden elektromagnetischen Außeneinflüssen (bessere Dämpfungswerte) geschützt ist.

Zum Schluss wird das Koaxialkabel von einem PVC-Schutzaußenmantel umhüllt, der bei Kabeltypen für die Außenverlegung beispielsweise einen integrierten UV-Schutz besitzt.

Angeschlossen werden Koaxialkabel über N-Steckverbinder, SMA-Steckverbinder oder BNC-Steckverbinder.

Anwendung

Koaxialkabel werden zur Übertragung von Signalen, Hochfrequenz und zur Breitbandkommunikation verwendet. Aufgrund der hohen Bandbreite besteht die Möglichkeit, das TV-Antennenkabel als Netzwerkleitung zu nutzen. Koaxialkabel ohne feste Verlegung werden als Antennenkabel für Radio- oder Fernsehempfang oder als Cinch-Verbindung im Audio-Bereich verwendet.

In der Netzwerktechnik wurden Koaxialkabel lange Zeit für Bus- oder Ring-Verkabelungen eingesetzt. Da sich jedoch die Sternverkabelung auf Basis von Twisted-Pair-Kabeln durchgesetzt hat, wird das Koaxialkabel im Netzwerkbereich nicht mehr eingesetzt.